„Süß und Heilig, was uns nicht übel aufstößt“


Mitmachgottesdienst für die ganze Familie am 31.10.2010


Das Vorbereitungsteam und das Familienzentrum hatten viele Fragen, die sie zunächst mit Pfarrer Eiden besprachen. Was möchten wir den Kindern und den Eltern vermitteln? Wie können wir die Familien in den Wortgottesdienst mit einbeziehen? Welche Botschaft sollen sie ganzheitlich erfahren? Wie viele Kinder und Erwachsene könnten an diesem Abend kommen? Wie kann man die Heiligen lebendig werden lassen? Warum sind sie Vorbilder für uns?

„Lasst uns miteinander….“ sangen wir zu Beginn des Gottesdienstes. Pfarrer Eiden freute sich über die mehr als 100 Kinder, die mit ihren Eltern gekommen sind. Wir hatten mit höchstens 40 Kindern gerechnet und vorsichtshalber für 70 Kinder eingeplant…
 Das Vorbereitungsteam freute sich über die große Resonanz. Die Neugierde der Besucher war da denn keiner wusste, was an diesem Abend passieren würde. In der Einladung stand, dass Theresa, Max, Stoffel, Tons und Walburga alle Familien in der Kirche Willkommen heißen.

Drei Gitarrenspielerinnen begleiteten uns bei den Liedern.
Nach einer kurzen Erläuterung von Pfarrer Eiden teilten sich die Familien in 5 Gruppen ein. An 5 verschiedenen Stationen wurden die Heiligen dargestellt. Jedesmal wurde die Lebensgeschichte erzählt, Fragen beantwortet und zu einer kleinen Bastelaktion angeleitet. Natürlich durfte auch die Tüte nicht fehlen, denn es gab auch Süßigkeiten, die immer etwas mit dem jeweiligen Heiligen zu tun hatten. Alle Familien bekamen eine Laterne als Rohling, die noch gestaltet werden musste. An jeder Station gab es das passende Heiligenbild um die Laternen zu gestalten. Bei der Lichter- Prozession rund um die Kirche leuchteten die Heiligenlaternen.


Die Hl. Walburga, gespielt von Marlies Bröker, erzählte aus ihrem Leben. Da sie die Schutzpatronin der Seefahrer war durften alle ein Boot falten in der die Heilige Walburga schon „saß“. Kleine Weingummibären durften mit ins Boot.



Robert Ebbing stellte den Maximilian Kolbe da. Sein schweres Leben hatte er kindgerecht vermittelt.
Für die Tüte gab es ein Herz aus Weingummi, denn Maximilian hatte ein großes Herz und half wo er nur konnte.



Dort steht der Hl. Christopherus, gespielt von Jürgen Schlüter. Warum war Christopherus so ein wichtiger Mann? Die Kinder hörten gespannt zu. Auch hier konnten die Familien ihre Laterne weitergestalten. Alle Kinder bekamen auch einen Button auf dem stand: „ICH BIN EIN FAN VON JESUS“.



Mutter Theresa ist eine Heilige, die noch zu unserer Zeit gelebt hat. Julia Schäpers schlüpfte in ihre Rolle. Wenn alle sich so um die Mitmenschen kümmern würden, dann gäb es weniger Streit und Leid mehr auf der Welt. Jeder von uns kann ein kleines Stück dazu beitragen



Julia Schulze Döring als Hl. Antonius hatte immer ein Herz für Tiere. Oft wird er dargestellt mit einem Schwein – daher wird er auch Scheinetons genannt. Julia hatte ein Stoffschwein dabei und als Süßigkeit gab es ein Weingummischwein.




Selbst die Jüngsten waren mit in der Kirche, aber Till hatte leider alles verschlafen.

Alle durften mitmachen…zuhören, kleben, malen, schreiben, führen lassen…
 
Die Kirche war voll . Auch wenn nicht genügend Material vorbereitet war, hörten wir immer wieder wie toll es war. Es schien so, als wenn die Eltern auf so einen Tag gewartet haben, weil sie selbst nicht wussten, wie sie es den Kindern erklären könnten, dass sie diesen, aus Amerika stammenden Halloweentag, nicht befürworteten.

Nach der Lichter-Prozession versammelten wir uns in der Kirche. Einige Lieder wurden in der verdunkelten Kirche gesungen und unsere Heiligenlaternen leuchteten.
 Pfarrer Eiden bedankte sich und verabschiedete die Besucher mit dem Satz… „wir sind angefangen und im nächten Jahr machen wir in einer anderen Form weiter…“

Zitat eines 13 jährigen: “So macht Gottesdienstfeiern Spaß… ich komme wieder“