Kinderkreuzweg


Das Leben Jesu in seiner entscheidenden und extremsten Phase nachzugehen, dazu machten sich am Samstag, 09. April über 50 Ramsdorfer Kinder und Erwachsene auf den Weg.

Vor allem die Erstkommunionkinder diesen Jahres mit ihren Eltern betrachteten den Kreuzweg als wichtigen einenBaustein in ihrer Kommunionvorbereitung.

Bei wunderschönem Wetter trafen sich die Teilnehmer zum schon zur Tradition gewordenen Familienkreuzweg in den Rekener Bergen rings um die Waldkapelle herum, um in zweieinhalb Stunden die ca. 6 kam lange Wegstrecke zu durchschreiten.

Ausgerüstet mit großem Holzkreuz, Kreuzwegheftchen, Megaphon und einigen Proviantstücken betrachtete man den schweren Leidensweg Jesu, wie ihn die Bibel und die Volksfrömmigkeit in 14 Stationen beschreibt.

Jedes Kind beteiligte sich körperlich und geistig an dieser christlichen Glaubenstradition.

Durch das Tragen des Kreuzes erfuhren die Kinder, wie schwer es für Jesus gewesen sein musste, den Weg nach Golgotha hinauf zu gehen.

Auch das Vorlesen der Stationstexte inspirierte die Kinder. Sie erfragten Dinge, die sie nicht gleich verstanden und mutmaßten, warum denn die Menschen Jesus verurteilten und töteten.

In der Waldkapelle entzündete man nach einem Lied und dem gemeinsamen `Vater Unser` eine Kerze, deren Licht leuchten soll für die stillen Gebete in eigenen Anliegen und für die Menschen, die in Krankheit, Krieg oder Armut leben müssen.

So ging man nach einer kleinen Stärkung auf den zweiten Teil des Weges und kam ziemlich müde, aber voller Stolz und mit prägenden Eindrücken am Ziel, der 14. Station an.

Zur Erinnerung bekam jede Familie ein eigenes Kreuzwegheft. Hierin kann man zuhause den Kreuzweg nochmls in der Gemeinschaft der Familie betend betrachten und durch die Bemalung der Strichzeichnungen auch den ganz Kleinen den Weg Jesu veranschaulichen.

So hatte wieder einmal die Vorbereitung des Sachausschusses `Ehe und Familie` ihren Sinn gehabt und eine Wiederholung in der Fastenzeit 2012 kann schon heute als sicher gelten?!